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20/05/2008

AGM Ein guter Mixer

Die Bezeichnung AGM steht schlicht für „a good mixer“ und ist die neueste Entwicklung aus dem Hause GLASS, Paderborn. Das Maschinenbauunternehmen mit über 30 Jahren Erfahrung im Bau von Mischern für die Lebensmittelindustrie präsentierte auf dem IFFA-Stand diese Innovation der Mischtechnologie. Die AGM ist konzipiert für die Herstellung pastöser Produkte wie Leberpasteten, Dips, Dressings, Marinaden oder auch Mayonaise, Schmelzkäse oder Frischkäsemischungen. Der Mixer, der in Baugrößen von 15 bis 600 Litern erhältlich ist weist einige Besonderheiten auf, die speziell auf höchste Ansprüche in der Lebensmittelherstellung zugeschnitten sind. Der Mixer besteht aus einer runden Trommel, in deren Boden ein Messerkopf zum Mischen und Emulgieren eingebaut ist. Die Messer sind speziell angeschliffen und in ihrer Form so optimiert, dass währen des Mixens eine Thrombe im Behälter entsteht. In dieser Thrombe findet eine intensive, dreidimensionale Durchmischung statt. Durch die Messer wird höchste Scherwirkung im Produkt erzielt. Im Deckel ist ein Abstreiferrührwerk eingebaut, das sowohl den Deckel, als auch die Trommel sauber abstreift. Zusätzlich wirkt der Abstreifer als Strömungsunterbrecher und kann den Mischprozess unterstützen. Die Dichtsysteme an den Wellendurchgängen in die Trommel sind als Hygienedichtungen ausgeführt. Diese Hygienedichtungen lassen sich ohne Demontage des Motors in den Trommelraum hinein ausbauen und somit optimal reinigen. Somit kann die Dichtung nach jeder Partie entnommen und desinfiziert werden und die Gefahr von Kreuzkontaminationen und Verunreinigungen des Produkts ausgeschlossen werden. Die Trommel ist schwenkbar zwischen Seitenständern eingebaut, sodass der Mixer nach Beendigung des Prozesses entweder durch Schwenken der Trommel oder durch ein Ablassventil entleert werden kann. Die Seitenständer sind unter Berücksichtigung höchster Ansprüche an die Hygiene gebaut. So gibt es zum Beispiel keine waagerechten Flächen auf denen sich Wasser sammeln kann. Alle Flächen sind gut zugänglich und einfach zu reinigen. Die Maschine kann mit einer ganzen Reihe von Optionen ausgestattet werden. So ist zum Beispiel ein Doppelmantel zur Beheizung und Kühlung des Prozesses installierbar. Wenn ein schnelleres Aufheizen gefordert ist, kann das Produkt ebenfalls mittels Direktdampf aufgeheizt werden. Dabei wird der Dampf über selbsttätig schließende Düsen im Trommelboden direkt in das Produkt geleitet. Sollte ein schnelles Abkühlen gewünscht sein, ist eine Vakuumkühlung erhältlich, um mit geringem Energieaufwand eine große Abkühlwirkung zu erzielen. Neben der Vakuumkühlung kann natürlich auch ein einfaches Prozessvakuum gezogen werden, um zum Beispiel eine Schaumbildung oder Lufteinschlag beim Mixen zu unterbinden. Neben sämtlichen Aggregaten und Ventilen ist die elektrische Steuerung in den Seitenständern der Maschine untergebracht. Durch dieses Konzept ist es realisierbar, die Maschine steckerfertig und vollständig getestet auszuliefern. Die Inbetriebnahme kann in kürzester Zeit erfolgen. Die Steuerungsvarianten reichen von einer einfachen Steuerung über Laufzeituhren bis zur exklusiven Variante mit Touchpanel, Netzwerkanbindung, Produktionsprotokollierung und Fernwartung. Durch die große Bandbreite der Maschinengrößen ist es möglich, im Labor entwickelte Rezepturen direkt auf größere Produktionsmaschinen zu übertragen.

 

 

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