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Fachbericht

Statischer Mischer als Freifallmischer

Freifallmischer für den flexiblen Einsatz in der Produktion

Die Qualität des fertigen Produktes wird nicht zuletzt von der Gemischhomogenität bestimmt. Um rieselfähige Feststoffe wie Granulate, Körner und Nahrungsmittel zu mischen ist der P-E-Feststoffmischer eine betriebswirtschaftlich und verfahrenstechnisch interessante Lösung zur Optimierung der Produktion. Die Installation, auch in bestehende Anlagen, ist ohne großen Aufwand zu realisieren. Durch die kompakte Bauweise und der kurzen Einbauhöhe ist der Einsatz auch zur Platzersparnis empfehlenswert. Der statische Feststoffmischer arbeitet konstruktionsbedingt praktisch wartungsfrei mit einer sehr hohen Produktionssicherheit.

Mit diesem statischen Mischer lassen sich beinahe alle rieselfähigen Feststoffe miteinander vermischen. Da sich die einzelnen Komponenten von der Größe, des Gewichts, der Form und der Dichte unterscheiden können, sind die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig. Unterschiede in der Schüttdichte oder anderer Gradienten beeinflusst die Mischqualität nicht. Auch Mischungen mit sehr unterschiedlichen Anteilen (Mischungsverhältnisse > 1:1000) der einzelnen Komponenten in der fertigen Mischung sind realisierbar.

Die P-E-Feststoffmischer werden vertikal installiert und über ein oder mehrere Dosiersysteme mit den zu mischenden Komponenten beschickt. Der Produktstrom wird von jedem einzelnen Mischelement in zwei Ströme geteilt und in Rotation versetzt. Die Drehrichtung [Rechts- bzw. Linksdrehend] des Produktstroms wird an jedem Mischelement umgekehrt und die Komponenten dabei gemischt. Die Integration in eine Anlage ist unproblematisch, da die Ausführung kompakt und leicht zu installieren ist.

Die Qualität der Vermischung hängt zum einen vom Produkt und zum andern von der Anzahl der Mischelemente ab.

Standardmäßig werden die Mischer aus nichtrostendem Edelstahl gefertigt. Bei Bedarf können auch alle geeigneten Kunststoffe oder Sondermaterialien verwendet werden. Produkte, die zu Verklebungen oder zur Agglomeration neigen, kann mittels Vibrationsmodul oder anderen Techniken Abhilfe geleistet werden, außerdem kann auf diverse Beschichtungsmöglichkeiten oder auf elektropolierte Oberflächen zurückgegriffen werden.

Die Einsatzgebiete liegen in der Kunststoffproduktion zur Durchmischung verschiedener Granulate, die Beimischung div. Pulver, Regranulat oder anderen Polymeren. Bereits in das gelieferte Granulat oder Masterbatch können feste oder pulverige Bestandteile mit einem Feststoffmischer eingemischt werden. Weiterhin werden häufig für die Weiterverarbeitung nötige Zusätze und Additive in sehr geringen Mengen beigemischt.

In der Nahrungsmittelindustrie wird der P-E-Feststoffmischer verwendet, um Feststoffe wie z. B. Gewürze, Körner, Müsli oder Trockenfrüchte sicher, kostengünstig und produktschonender vermischen zu können. Beispielsweise werden die Zutaten von Fertiggerichten und Müslimischungen vor der Zubereitung gemischt.
Der Feststoffmischer gewährleistet eine gleichbleibende Mischqualität im freien Fall, also ohne zugeführte Energie. [In besonderen Fällen kann ein Vibrator unterstützend wirken.] Dabei werden die Feststoffmischer für jeden einzelnen Anwendungsfall des Kunden individuell ausgelegt.

Abbildung:
Aufbau und Wirkungsweise eines Feststoffmischers zur Vermischung verschiedenartiger Komponenten


Weiterhin haben sich auch in der Agrarindustrie (Mischen von Saatgut usw.) und in der Baustoffindustrie, für jegliche pulvrigen Mischungen (z.B. Beimischung von Farbpigmenten, Zusätzen und Additiven) statische Feststoffmischer, wegen der gleichbleibenden Mischgüte und der hohen Produktionssicherheit, bewährt.

In den folgenden Abbildungen sind weitere Möglichkeiten dargestellt, wie der Feststoff-Mischer über geeignete Dosiersysteme beschickt werden kann.

1.) Mischsystem mit Schwerkraft-Dosierung 2.) Mischsystem mit Förderband-Dosierung und Vermischung im freien Fall und Vermischung im freien Fall

 

3.) Mischsystem mit Schwerkraft-Dosierung und Vermischung durch Druckluft

Die typischen Anwendungsfälle liegen in allen Bereichen in denen in-line eine konstante Vermischung gefordert wird, hierbei ist, durch die Weiterentwicklung der Mischelemente, kein gleichbleibender Durchsatz nötig.

U+A Ges. für Process Engineering mbH
Auf der Engelhardt 29
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Tel.: 02262-91341
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