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Schleudermischer
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Nomenklatur:
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Mechanische Mischer mit zwangsläufiger Mischgutbewegung und horizontaler Mischwelle
- Einwellenmischer
- Mischbehälter in Trog- oder Muldenform
- Pflugscharmischer
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Aufbau: Diskontinuierliche, horizontale Zwangsmischer, die nach dem Schleudermischprinzip arbeiten. Mit rückstandsfreier Entleerung oder Entleerung konventionell über relativ kleine Klappen mit umgebenden Stutzen.

Mischvorgang: Die spezielle Mischwerkzeugkonstruktion und Anordnung des Schleudermischers erzeugt eine dreidimensionale Teilchenbewegung der zu mischenden Komponenten, was hohe Mischgüte bei kurzer Mischzeit garantiert. Beim Schleudermischer befinden sich während des gesamten Mischvorganges alle Mischkomponenten in Bewegung. Dieses Mischprinzip gewährleistet somit die homogene Untermischung auf geringster Mengen (im Promillebereich) von Kleinkomponenten, wie Additive, Farbpigmente usw. in kürzester Zeit. Schleudermischer benötigen einen geringen spezifischen Energiebedarf, da durch die Mischwerkzeugkonstruktion und Anordnung hohe Scherkräfte in das Mischgut eingeleitet werden, welche Mischverlustleistungen minimieren.

Anwendungsgebiete: Rieselförmige Schüttgüter unterschiedlichster Schüttdichte ... Faserhaltige Produkte ... Feststoffe mit Flüssigkeiten unterschiedlichster Mengenverhältnisse, Benetzung und Agglomerierung.

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| Der Grundstein für eine Topqualität wird bereits vor dem eigentlichen Mischprozess gelegt – exakte und zuverlässige Rohstoffzuführung in trockener und flüssiger Form sind die Grundpfeiler. |
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© Mischer-Handbuch, Vulkan-Verlag GmbH
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