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Rhönradmischer
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Nomenklatur:
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1.0 Mechanische Mischer
Freifallmischer
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Aufbau: Über ein Fass werden quer verstrebte Doppelreifen mit einem diagonal eingeschweißten, seitlich abgestützten Fass-Sockel, gestülpt. Zur Befestigung dienen ein bzw. zwei geteilte Kunststoffbandagen mit verstellbaren Spannverschlüssen sowie eine am Reif befestigte Arretierung.

Mischvorgang: Der Rhönradmischer ist eine Weiterentwicklung des Taumelmischers. Durch Rotation und schräge Anordnung der Behälterwände entsteht der Mischeffekt, der auf dem Zusammenspiel der Massenkräfte und der Reibungskräfte beruht. Die Teilchen werden angehoben und rutschen oder fallen in das Mischgut zurück, wobei eine intensive Durchmischung gewährleistet wird.

Anwendungsgebiete: Mischen, Homogenisieren und Einfärben von Komponenten in Pulver- oder Granulatform ... Kunststoffindustrie, chemische und chemisch-technische Industrie, Arzneimittel- und Farbenfabriken, Lebens- und Genussmittelindustrie, Textil- und Lederfabriken ... Sonderzwecke: Auflösen von Feststoffen und Flüssigkeiten ... Bewegung träger Medien zur Vermeidung von Strukturänderungen ... Reinigung von Behältern mit Lösungsmitteln ... Rommeln und Polieren von Metall- und Kunststoffteilen.

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Foto: J.Engelsmann AG |
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| Der Grundstein für eine Topqualität wird bereits vor dem eigentlichen Mischprozess gelegt – exakte und zuverlässige Rohstoffzuführung in trockener und flüssiger Form sind die Grundpfeiler. |
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© Mischer-Handbuch, Vulkan-Verlag GmbH
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