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Mehrstromfluidmischer
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Nomenklatur:
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1.0 Mechanische Mischer mit zwangsläufiger Mitschgutbewegung und horizontaler Mischwelle
Zweiwellenmischer
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Aufbau: Horizontaler Mischtrog mit zwei parallelen kämmenden Mischrotoren.

Mischvorgang: Der Mischer ist für Mischarbeit im Bereich der Froudezahl wenig über 1 ausgelegt, d.h. das Gut wird gerade noch in einen Schwebezustand versetzt. Die Doppelrotorbauart erzeugt verschiedene Gutströme, die laufend neu ineinander verflochten werden. Das Ineinandergreifen der beiden Gutströme im Schwebebereich und die unterschiedliche Teilung der Ströme bewirkt sowohl eine Vermengung (Längsmischung) über größere Distanzen als auch eine intensive Feinverteilung des Gutes. Der Energieaufwand bleibt daher minimal.

Anwendungsgebiete: Mischung von fein- bis grobkörnigen Pulvern, Granulaten, Pellets, Fasern, Flocken, Instant-Produkten, auch sehr bruch- und abriebempfindliche sowie temperaturempfindliche Güter ... Für Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Farbstoffe, Kunststoffe und Kunststoff-Additive, Pharmazeutika, Nahrungsmittel, Gewürze, Waschmittel, Kosmetika, Produkte der Bauchemie ... Mischung mit Flüssigkeitszugabe, auch in hohen Prozentsätzen, mit oder ohne gleichzeitiger Erwärmung oder Kühlung.

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| Der Grundstein für eine Topqualität wird bereits vor dem eigentlichen Mischprozess gelegt – exakte und zuverlässige Rohstoffzuführung in trockener und flüssiger Form sind die Grundpfeiler. |
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© Mischer-Handbuch, Vulkan-Verlag GmbH
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