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Kontinuierlicher Zweischneckenextruder
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Nomenklatur:
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1.0 Mechanische Mischer mit zwangsläufiger Mischgutbewegung und horizontaler Mischwelle
Zweiwellenmischer
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Aufbau: Achtförmiges Gehäuse, in dem zwei gleichsinnig drehende Mischschnecken arbeiten.

Mischvorgang: In dem achtförmigen Gehäuse rotieren dicht-kämmende, gleichläufige Doppelschnecken, die ähnlich der Einzel-schnecke einen zusammenhängend umlaufenden Kanal bilden, doch tritt im Zwickel-Bereich eine starke Änderung der Mischgut-bewegungsrichtung mit Gutübergabe durch wechselweises Abstreifen ein. Die Dichtheit der Schnecken in Verbindung mit ihrer Förderwirkung dient der Druckerzeugung. Um die Misch- und Schwerwirkung zu erhöhen, gelangt das Mischgut in den Bereich wenig kämmender oder nicht kämmender Knetscheibensysteme, die je nach Bedarf in ihrer Förderrichtung variabel sein können. Der hierbei vorhandene Druck-verlust wird durch einen anschließenden, dicht kämmenden Schneckenteil kompensiert. Als weitere Möglichkeiten bieten sich auf den Wellen aufgeschobene Walzenteile an, in deren engen Spalt hohe Scherung auftritt oder gar drosselnde Scherkegel, die eine zu- oder abnehmende Scherung erlauben.

Anwendungsgebiete: Fördern, Erwärmen, Kühlen, Komprimieren, Homogenisierung, Dispergieren usw. von Kunststoffen

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| Der Grundstein für eine Topqualität wird bereits vor dem eigentlichen Mischprozess gelegt – exakte und zuverlässige Rohstoffzuführung in trockener und flüssiger Form sind die Grundpfeiler. |
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© Mischer-Handbuch, Vulkan-Verlag GmbH
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