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Kesselmischer (Mischgranulator)
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Nomenklatur:
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1.0 Mechanische Mischer mit zwangsläufiger Mischgutbewegung und vertikaler Mischwelle
- Kesselmischer mit zentrischer Mischwellenlagerung und stationärem Mischbehälter
- Zentrales Mischelement mit unterem Antrieb
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Aufbau: Vertikaler, meist nach oben verjüngter, zylindrischer Behälter (Kessel). In Bodennähe rotiert zentrisch ein drei- oder vierflügeliges Mischwerkzeug.

Mischvorgang: Die Mischgutpartikel werden von dem Mischwerkzeug erfasst, wobei sie eine Beschleunigung zum Behälterrand hin erfahren. Die Anstellung des Mischwerkzeugflügels ergibt eine weitere Beschleunigungskomponente, die nach oben zeigt. Der nach oben hin enger werdende Behälter lenkt das Mischgut zur Mitte, wo es den gleichen Prozess immer wieder durchläuft. Insgesamt ergibt sich ein trombenförmiger Verlauf des Mischgutes, dem eine Rotation um die Mischwerkzeugachse überlagert ist.

Anwendungsgebiete: Mischen, Dispergieren, Benetzen und Feuchtgranulieren von pulverförmigen bis grobkörnigen, sowie fließfähigen Materialien, einschließlich Flüssigkeiten: z.B. Einfärben von Kunststoffpulvern und -Granulaten ... Herstellung von kalten Hart- und Weich-PVC-Vormischungen ... Vermischung von Zement-Einzelproben zur Erzielung einer Querschnittsprobe ... Herstellung von Gewürzmischungen, Tomatenketchup, Kartoffelgerichten usw.

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| Der Grundstein für eine Topqualität wird bereits vor dem eigentlichen Mischprozess gelegt – exakte und zuverlässige Rohstoffzuführung in trockener und flüssiger Form sind die Grundpfeiler. |
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© Mischer-Handbuch, Vulkan-Verlag GmbH
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