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Heizmischer (Fluidmischer)
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Nomenklatur:
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1.0 Mechanische Mischer mit zwangsläufiger Mischgutbewegung und vertikaler Mischwelle
- Kesselmischer mit zentrischer Mischwellenlagerung und stationärem Mischbehälter
- Zentrales Mischelement mit unterem Antrieb
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Aufbau: Vertikaler, konischer Behälter mit mehrstufig arbeitendem, hochtourigem Mischwerkzeug. Der Behälter ist mit einem Deckel verschlossen.

Mischvorgang: Die speziellen Mischwerkzeuge in Verbindung mit der konischen Behältergeometrie führen zu einer ausgeprägten Mischgut-trombe, die eine extrem schnelle, vertikale und axiale Vermischung über den gesamten Behälterinhalt ermöglicht. Diese gezielte Mischgutbewegung ist auch bei vergleichsweise niedrigen Umfangs-geschwindigkeiten möglich, da die für den Prozeß erforderliche Reibungswärme nicht nur durch den Kontakt zwischen Produkt und Werkzeug erreicht wird, sondern ebenso durch die intensive Material-bewegung innerhalb der Partikel zueinander. Durch die herabgesetzte Werkzeuggeschwindigkeit vermeidet man eine übermäßige Erwärmung der Werkzeugspitzen und damit auch eine mögliche Produktschädigung durch zu hohe thermische Belastung.

Anwendungsgebiete: Mischen von pulverförmigen, körnigen oder kurzfasrigen Trockenstoffen, auch mit flüssigen oder pastösen Komponenten ... Friktionsmischen z.B. Hart- und Weich-PVC-Aufbereitung, Thermoplastische Compounds, Masterbatches, Recycling, Faseraufbereitung ... Sonstige Misch-, Sinter- und Agglomerationsprozesse.

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| Der Grundstein für eine Topqualität wird bereits vor dem eigentlichen Mischprozess gelegt – exakte und zuverlässige Rohstoffzuführung in trockener und flüssiger Form sind die Grundpfeiler. |
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© Mischer-Handbuch, Vulkan-Verlag GmbH
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