Aubau: Die Mischelemente sind aus Rohren gefertigt analog zum Mischer mit ineinandergreifenden Stegen angeordnet. Die Rohre münden in Sammler, durch die sie heiz- und kühlbar sind.
Mischvorgang: Der Mischer bewirkt ein fortlaufendes Aufspalten und Zusammenführen des Produktstromes. Dadurch entsteht eine Umlagerung, die zur Vermischung führt. Der entstehende Druckabfall wird durch Pumpen aufgebracht. Zusätzlich kann mit diesen Mischereinbauten geheizt oder gekühlt werden, was wegen guten Wärmeübergangskoeffizienten und großen Wärmeaustauschflächen zu hohen Wärmeübertragungskapazitäten führt.
Kennzeichen: Intensive radiale Durchmischung bei geringer axialer Rückmischung ... Hohe Wärmeübertragungskapazität ... Fahren von axialen Temperaturprofilen ... Schonendes Behandeln des Strömungsgutes.
Anwendungsgebiete: Für hochviskose Medien, z.B. Polymerisationsanlagen; Reaktionen temperaturkontrolliert führen; endo- oder exotherme Reaktionen isotherm führen; viskose Medien, die sich in klassischen Wärmeaustauschern wegen eines schwierigen Fließverhaltens nicht sicher beherrschen lassen, heizen oder kühlen .... Für niederviskose Medien, z.B. für Gas-Flüssigkeits-Reaktionen mit großer Wärmetönung.
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